Wie beginne ich mit Meditation?

Wie beginne ich mit Meditation? Diese Frage höre ich sehr oft. Zur Beantwortung dieser Frage habe ich heute ein paar nützliche Tipps für dich.

Flamm Beginn Meditation

Ein paar nützliche Tipps

Werde dir der Vorteile klar
Beginne einfach
Habe Spaß
Bau die Meditation in deinen Tagesablauf ein
Nicht übertreiben
Richte dir deinen Meditationsplatz ein
Meditiere ohne Ziel
Und los gehts

Werde dir der Vorteile klar

Für viele Leute ist Meditation einfach nur still sitzen, aber es ist so viel mehr. Meditieren ist einfach wundervoll, es bringt dir so viele Vorteile. Durch Meditation

  • steigerst du deine Lebensfreude
  • trainierst du Ruhe und Gelassenheit
  • lernst du deine Gedanken in Zaum zu halten, und dein Gedankenkarussell zu stoppen
  • wird dein Schlaf besser
  • wirst du einfühlsamer dir selbst und anderen gegenüber
  • verbesserst du deine Gesundheit

Ja, alle diese Dinge bekommst du durch Meditation. Chade Meng Tan hat in seinem Buch Search Inside Yourself sogar noch die positiven Auswirkungen auf dein Berufsleben aufgelistet.
Ich frage dich: Worauf wartest du noch?

Beginne einfach

Wenn du mit dem Meditieren beginnen möchtest, dann starte mit einer einfachen Meditation. Ich meine damit eine Meditation mit einer einfachen Anleitung, die du ohne Probleme bei dir zu Hause durchführen kannst.

Für den Start empfehle ich dir eine der grundlegendsten Meditationen überhaupt: Die Ana Pana Meditation, diese wird auch Atem Meditation genannt.

Ana Pana Meditation Anleitung

  • Setz dich ruhig und entspannt hin
  • Schließe deine Augen
  • Stell dir vor, ein Faden zieht dich an deinem Scheitel leicht nach oben. Bleibe dann aufrecht und gerade sitzen
  • Nimm zum Anfang drei tiefe Atemzüge
  • Atme danach entspannt weiter
  • Konzentriere dich mit deinen Gedanken auf deinen Atem. Folge dem Strom deines Atems
  • Als Hilfestellung kannst du dich auf deine Oberlippe, deine Nase, deine Brust oder deinen Bauch konzentrieren, um dem Atem besser folgen zu können
  • Atme langsam, entspannt und ohne Anstrengung. Lass deinen Atem natürlich fließen, und beobachte ihn mit deinen Gedanken
  • Falls deine Gedanken abdriften, hole sie liebevoll wieder zum Atem zurück
  • Führe diese Übung für mindestens 2 Minuten durch

Diese Meditation eignet sich wunderbar für Beginner. Und falls sie sich für dich zu leicht anhört, dann probiere es doch mal aus. Ich wette mit dir, du kannst dich nicht 2 Minuten auf deinen Atem konzentrieren, ohne dass deine Gedanken abdriften.

Falls dir diese Meditation gefällt kannst du sie bis 15 Minuten erhöhen.

Mit mehr Übung beruhigen sich deine Gedankenmehr, und du wirst innerlich ruhig und klar.
Flamm Beginn Meditation 2

Habe Spaß

Habe Spaß beim Meditieren, und gehe an die Sache heran mit einem offenen Forschergeist. Kinder haben einen offenen Geist, sie erleben die Dinge, wie sie sind, und sind nicht eingeschränkt durch ihre eigenen Ansichten. Gehe mit einem kindlichen Geist an die Meditation heran, und sei gespannt was du alles erleben und fühlen wirst.

Dieser Punkt enthält auch die Empfehlung mit einer Meditation zu starten, die dir Spaß macht. Gleich vor diesem Punkt habe ich die Ana Pana Meditation beschrieben. Im Internet und auf Youtube findest du sehr viele geführte Meditationen. Mir persönlich gefällt Metta Bhavana sehr gut, diese Meditation ist einfach und macht Spaß.

Flamm Beginn Meditation 3

Bau die Meditation in deinen Tagesablauf ein

Gerade am Anfang ist es wichtig, dass du deine Meditation in deinen Tagesablauf einbaust. Weil sonst gerät sie in Vergessenheit, und die Intervalle zwischen den Meditationen werden immer länger, bis du ganz aufhörst. Deshalb suche dir eine fixe Zeit, zu der du jeden Tag meditierst. Nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafen gehen sind gute Zeitpunkte.

Falls du Probleme hast einen guten Zeitpunkt zu finden, stelle dir einfach folgende Fragen:
Bist du es dir wert, dass du dir selbst etwas Gutes tust?
Bist du es dir wert, dass du dir Zeit für dich selbst nimmst?
Bist du es dir wert, dass du Zeit findest, um deinen Körper, deinen Geist und deine Seele zu entspannen?
Danach findest du Zeit.

Nicht übertreiben

Einen Fehler, den ich bei vielen Anfängern sehe, ist das Übertreiben. Sie lernen eine Meditation von Youtube oder waren bei mir in einem Kurs, und dann wollen sie jeden Tag länger und länger meditieren.
Gerade am Anfang gilt aber: Länger ist nicht besser. Am Anfang solltest du eher kürzere und entspanntere Meditationen verwenden.

Mit der Zeit wirst du länger meditieren, und du wirst auf tiefer in die Meditation hineinkommen.
Um deinen Geist zu beruhigen braucht es Zeit und Übung.

Flamm stundenlang

Richte dir deinen Meditationsplatz ein

Ich empfehle dir für den Anfang, dir einen ruhigen Platz für die Meditation zu suchen, den du gerne hast. Dort sollst du Ruhe finden und ungestört sein. Das ist dann DEIN Meditationsplatz.

Deinen Meditationsplatz solltest du so gestalten, wie es dir gefällt, zum Beispiel mit einem Meditationskissen und/oder ein paar Kerzen. Deiner Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist dabei nur, dass du Ruhe, Entspannung und Kraft mit diesem Platz assoziierst.

Vermeide andere Dinge an diesem Platz zu tun, dann wird dir die Meditation dort sehr viel leichter fallen.

Meditiere ohne Ziel

Am Anfang wirst du erstaunt sein, welche tollen Dinge sich schon nach kurzer Zeit bei der Meditation einstellen. Viele Personen begehen aber den Fehler, sich die Wiederholung dieser Erlebnisse zu wünschen. Damit schaffst du aber falsche Hoffnungen und Begehren in dir, welche sich kontraproduktiv auswirken werden.

Ich gebe dir den Ratschlag: Meditiere um des Meditierens Willen. Setze dir keine starren Ziele, wie heute möchte ich 40 min machen und morgen 50 min.

Beim Meditieren gibt es keinen fixen Zeitplan, wann man was erreichen sollte. Beim Meditieren geht es um das Erleben und um das Annehmen von dem was ist. Und das ist bei jeder Meditationssitzung anders.

Und los gehts

Worauf wartest du noch? Such dir eine Meditation, die dir gefällt und starte gleich jetzt.

Meditation ist etwas Wunderschönes, und je länger du dabei bist, desto besser wird es dir gefallen!

Flamm Osho wirklich faehig

Die Tipps in diesem Artikel habe ich für Meditationsanfänger formuliert. Falls du schon länger praktizierst, und dein Wissen vertiefen möchtest, dann wirst du in meinem Blog sicher viel Inspiration finden. Ich lade dich auch herzlich ein, zu mir in einen Meditationskurs zu kommen.

 

Danke, dass ich ein Stück deines Weges mit dir gehen durfte,
Christoph

 

PS.:
Hast du vielleicht Fragen oder Anmerkungen zu meinen Tipps? Ich würde mich freuen, davon in den Kommentaren zu lesen.

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